Die Station Holz fertigt aus Holzbohlen die aerodynamischen Rotorblätter, verbindet die drei Elemente mit eigens dafür angefertigten Verbindungsmitteln aus Leimholzplatten zu einem Rotor und montiert diesen anschließend an der Windturbine. Die Flügel werden aus Lärchenholz gefertigt, da dieses gut bearbeitbar, witterungsbeständig, regional verfügbar und elastisch ist.

Die Rotorblattform wird mittels einer Schablone, welche in mehrere aerodynamische Abschnitte unterteilt ist, auf die unbearbeitete Bohle übertragen. Die grobe Bearbeitung zur Herstellung der Rohform des Flügelprofils erfolgt mit den Handwerkzeugen Fuchsschwanz, Japansäge, Stechbeitel und Holzhammer.

Für die Herausarbeitung der endgültigen Flügelkontur kommen die Handwerkzeuge Raspel, Feile, Zugmesser, Hobel, Ziehklingen und Schleifpapier zum Einsatz. Das Profil des verwundenen, aerodynamisch geformten Flügels ist auf eine Windgeschwindigkeit von 7 m/s ausgelegt, sodass die Turbine bereits bei niedrigen Windgeschwindigkeiten im Nennleistungsbereich betrieben und so ein möglichst hoher Energieertrag erwirtschaftet werden kann.

Des Weiteren wird an dieser Station die Windfahne aus einer Leimholzplatte hergestellt. Auch hier werden nur Handwerkzeuge für die Fertigung eingesetzt. Die Form und farbliche Gestaltung der Windfahne ist unter Einhaltung der benötigten Fahnenfläche und des Gewichts von den Teilnehmenden frei wählbar.