Im Bereich „Stahl“ beschäftigt sich die Gruppe mit der Fertigung der Windturbinengondel und der Herstellung des Masts.

Mit der Handsäge und dem Winkelschleifer werden aus Flachstahl und Stahlprofilen die Einzelteile für die Gondel herausgearbeitet, mit der Feile entgratet und gefast. Anschließend werden die vorbereiteten Einzelteile mit einem Schweißgerät miteinander verbunden. Die Gondel besteht aus der Lageraufnahme, dem Windfahnenanschluss mit Drehgelenk und der Turmlagerung. Die Einzelteile der Windfahnenunterkonstruktion werden ebenfalls aus Standard Stahlprofilen ausgearbeitet und anschließend miteinander verschweißt. Die Befestigungspunkte für den Stator und den Rotor werden mithilfe einer (Stand)-Bohrmaschine in die Stahlprofile gebohrt.

Als Rotorlagerung wird eine gebrauchte Autoradnabe verwendet. Die Nabe wird von den Teilnehmenden gereinigt, gewartet und an der Gondel montiert.

Der Turm bzw. Mast besteht aus mehreren Segmenten, die mit Flanschverbindungen verbunden werden. Hierbei sind vor allem Schweißarbeiten erforderlich. Der fertige Mast wird über Stahlseile abgespannt und alle notwendigen Befestigungspunkte werden mithilfe von Erdnägeln im Boden verankert, sodass für die gesamte Konstruktion keine Fundamente erforderlich sind. Die gesamte Windkraftanlage ist innerhalb von weniger als einem Tag auf- bzw. abbaubar und damit semi-mobil.

Die Erdnägel, sowohl für den Turmfuß als auch für die Abspannpunkte, werden aus Baustahlelementen oder Ähnlichem vom Schrottplatz recycelt.