Workshop

In unse­ren Work­shops bau­en wir eine voll funk­ti­ons­fä­hi­ge Wind­kraft­an­la­ge. Unser Kon­zept für einen fünf­tä­gi­gen Work­shop sieht vor, dass alle Teil­neh­men­den sich in jedem Arbeits­be­reich kurz ein­ar­bei­ten und damit einen Über­blick erhal­ten. Die Teil­neh­men­de erler­nen dadurch die not­wen­di­gen hand­werk­li­chen Fähig­kei­ten zum Bau einer Turbine. 

Eine hier­ar­chie­ar­me, freund­li­che, wert­schät­zen­de und offe­ne Atmo­sphä­re ist uns dabei beson­ders wich­tig. Durch unse­ren Work­shop för­dern wir wech­sel­sei­ti­ges Ler­nen, Team­work und Wissensaustausch.

“Lernen geht nur mit Neugierde — es gilt, diese Neugier zu wecken”

Gewerke

Wäh­rend der Work­shops bau­en die Teil­neh­men­den alle Kom­po­nen­ten einer Wind­kraft­an­la­ge selbst. Der Work­shop ist dafür in fol­gen­de Gewer­ke unterteilt. 

Holzstation

An der Holz­sta­ti­on erler­nen die Teil­neh­men­den die Holz­be­ar­bei­tung mit Hand­werk­zeu­gen. Hier wer­den die aero­dy­na­mi­schen Rotor­blät­ter unse­rer Wind­kraft­an­la­ge hergestellt.

Im Lau­fe des Work­shops wer­den immer fei­ne­re und anspruchs­vol­le­re Bear­bei­tungs­tech­ni­ken ver­mit­telt. Die gro­be Bear­bei­tung bis zur Roh­form des Flü­gel­pro­fils erfolgt z.B. mit Japan­sä­ge, Stech­bei­tel und Holz­ham­mer. Um die end­gül­ti­ge Flü­gel­kon­tur her­aus­zu­ar­bei­ten wer­den Ras­pel, Fei­le, Zug­mes­ser, Hobel und Schleif­pa­pier eingesetzt.

Metallstation

An der Metall­sta­ti­on wer­den die für die Bear­bei­tung von Stahl not­wen­di­gen Hand- und Maschi­nen­werk­zeu­gen erlernt. Die Teil­neh­men­den bau­en an die­ser Sta­ti­on die Gene­ra­tor­auf­hän­gung, das Gehäu­se und den Mast.

Die Werk­zeu­ge umfas­sen neben Bügel­sä­ge, Ent­gra­ter und Fei­le auch Win­kel­schlei­fer, Schweiß­ge­rät sowie Bohr­ma­schi­ne. Ins­be­son­de­re der rich­ti­ge und siche­re Umgang mit den teils gefähr­li­chen Werk­zeu­gen wird dabei groß geschrie­ben. Wir ver­su­chen, vor allem recy­cel­tes Mate­ri­al zu ver­wen­den. So wird aus Alt­me­tall eine neue Windkraftanlage.

Elektrostation

Die Teil­neh­men­den erler­nen hier die Aus­le­gung, Pla­nung und Bau der elek­tro­ni­schen Kom­po­nen­ten der Windkraftanlage.

Neben den theo­re­ti­schen Grund­la­gen der Elek­tro­tech­nik wird ganz prak­tisch gelö­tet, gecrimpt und gewi­ckelt. Neben Aus­le­gung und Bau des Schalt­schranks wer­den Spu­len für den Gene­ra­tor her­ge­stellt und anschlie­ßend luft­dicht in Epo­xit- oder Poly­es­t­er­harz ver­gos­sen. Wir brin­gen nach Mög­lich­keit kei­ne fer­ti­gen Kom­po­nen­ten mit, son­dern bau­en jede Ein­heit von Grund auf aus Ein­zel­tei­len zusammen.

Ausgestaltung

Wir bie­ten Work­shops in unter­schied­li­chen For­ma­ten an. Zwi­schen 1 und 6 Tagen ist alles mög­lich. Dabei pas­sen wir Inhalt und Ziel­set­zung gemein­sam mit unse­ren Part­ne­rin­nen und Part­nern an die jewei­li­gen Bedürf­nis­se an.

Neben Lehr­ver­an­stal­tun­gen, die sich gezielt an Hoch­schu­len und Stu­die­ren­de mit ingenieur*innen-wissenschaftlichem Vor­wis­sen rich­ten, bie­ten wir auch Bil­dungs­work­shops an, bei denen kei­ne Vor­kennt­nis­se nötig sind. Dazu koope­rie­ren wir mit Volks­hoch­schu­len und ande­ren Trä­gern. Alter­na­tiv kön­nen wir auch rei­ne Bau­work­shops durch­füh­ren, bei denen eine fer­ti­ge Anla­ge im Fokus steht und weni­ger das Lernerlebnis.